Musikalische Früherziehung

Kinder werden mit musikalischer Neugier geboren. Sie lieben Musik und brauchen sie zu ihrer Entwicklung. In einer musikalisch anregenden Umgebung beginnen sie frühzeitig zu singen, zu tanzen und zu musizieren. Schlüsselerlebnisse des Hörens, des Sehens, des Fühlens und der Bewegung wirken miteinander. Sie fördern die musikalische und die allgemeine Wahrnehmungsfähigkeit.

Das Gefühl für Musik entwickelt sich durch Erfahrungen mit Körper, Stimme, Sprache, Instrument und vielfältigem Spielmaterial. Verstand und Gefühl werden gleichermaßen angesprochen. Kinder sind „Multitalente“. Die Verbindung zwischen Musik und Kunst, Tanz, szenischem Musizieren und Gestalten entspricht dem kindlichen Ausdrucksbedürfnis. Ein breitgefächertes musikalische Spiel- und Lernangebot macht Kindern Spaß und fördert ihre persönliche und soziale Entwicklung. Die musikalische Früherziehung ist normalerweise der Beginn der musikalischen Ausbildung an der Musikschule. In diesem spielerischen Unterricht werden die Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren kindgerecht an die Musik herangeführt. Unterrichtsinhalte sind Tanzen, Singen, Spielen auf elementaren Instrumenten, Rhythmik, Kennenlernen der wichtigsten Instrumente und vieles mehr. Zwei Jahre lang besuchen die Kinder diese Kurse.  Einmal in der Woche (außer in den Schulferien) findet eine Früherziehungsstunde statt. In den allermeisten Gemeinden des Einzugsgebietes gibt es Kurse „vor Ort“.

Über 350 Kinder besuchen zur Zeit den Unterricht der musikalischen Früherziehung.